Neues


Nicht nur der andere Mensch ist fremd – auch das eigene Ich, der eigene Körper können sich entfremden. Ein positives Selbstgefühl ist nicht mehr selbstverständlich. – In Vortrag und Gespräch werden Grundlagen einer Selbsterkenntnis entwickelt, die mit der Welt und der Natur verbindet. In der Gefühlsbildung kann sich das Ich nach außen öffnen und Isolation wie Depression überwinden. Daraus ergeben sich auch Perspektiven für eine zukunftsfähige Psychologie und Therapie.


Eine Neuerscheinung herausgegeben von Jost Schieren, an der Wolf-Ulrich Klünker mit zwei Aufsätzen beteiligt ist:

Jost Schieren (Hrsg.)
DIE PHILOSOPHISCHEN QUELLEN DER ANTHROPOSOPHIE
Eine Vorlesungsreihe an der Alanus-Hochschule


Albertus Magnus (1200–1280) verdankt seinen Namen seiner weitreichenenden Forschungshaltung, deren Ergebnisse er in zahlreichen Schriften festhielt. Die erstmals ins Deutsche übersetzte Schrift ›De unitate intellectus‹ markiert einen entscheidenden wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklungsschritt zu einer Psychologie seelischer Individualität. Die aristotelische Tradition der »Seele als Form des Leibes« berührt dabei ein Organverständnis, das erst nach den hirnphysiologischen und genetischen Diskursen der letzten Jahre umfassend gewürdigt werden kann. Der Begriffsrealismus Alberts des Großen, in seiner Zeit anthropologisch-philosophische »Spitzenforschung«, enthält erst heute wirklich zukunftsfähige Perspektiven menschlichen Selbstverständnisses und geistiger Selbstaktivierung.

18. April 2022

Ostergruß


Liebe Freunde,

wir möchten Sie zu Ostern herzlich grüßen und auf derzeitige inhaltliche Schwerpunkte der DELOS Forschungsstelle hinweisen.


Wolf-Ulrich Klünker liest aus dem Buch ‚Die Empfindung des Schicksals‘, das 2011 erschienen ist. Er erläutert und kommentiert den Text beim Lesen.

28. Februar 2022

Neue Lochkamera-Bilder


Neue Lochkamera-Bilder von Ramona Rehn. Brook (Ostsee).

26. Februar 2022

DER ÄTHERISCHE MENSCH


Das Geheimnis des Lebens verstehen

ein Seminar mit Prof. Dr. Dr. Wolf-Ulrich Klünker

Das Leben bildet die Grundlage unserer Existenz, leiblich, seelisch und kosmisch. Aber es ist sehr schwer zu begreifen, was „Leben“ eigentlich ist und wie es entsteht.

Der Begriff des Ätherischen gehört zu den entscheidenden Erkenntnissen der Anthroposophie. Er hilft, Lebensprozesse in Gesundheit und Krankheit zu verstehen und sich für diese Schicht der Wirklichkeit zu sensibilisieren: im Organismus, in der Natur und in der eigenen Biografie.

Krankheit und Depression sind häufig auf einen Verlust der Dimension des Lebendigen zurückzuführen. Die Veranstaltung soll vor allem verdeutlichen, wie neues Leben individuell durch ein neues Denken angeregt werden kann.


Liebe Freunde,

die DELOS Forschungsstelle wird in diesem Jahr offiziell 20 Jahre alt – jedenfalls in ihrer Arbeit in unserem Haus in Eichwalde.

3. Dezember 2021

DELOS Adventskalender


Liebe Freunde und Interessenten der Forschungsstelle DELOS,

wir freuen uns sehr, Ihnen einen ganz besonderen Adventskalender übersenden zu können. Ein Student der Alanus Hochschule hatte die Idee, Aussprüche von Wolf-Ulrich Klünker, die ihn in verschiedenen Veranstaltungen beeindruckt hatten, zu einem Adventskalender zu gestalten, stellenweise mit durchaus humoristischen Untertönen. Das Ergebnis hat uns echt „berührt“, in mehrfachem Wortsinn; Sie finden es im Anhang.


Freiheit meint ein Aufwachen des Ich im Lebensaugenblick, eine innere Präsenz, die das Potenzial hat, auf alle äußeren Bereiche zu wirken, mit denen es sich verbindet.

16. November 2021

Peripheres Ich


Ein kleines Blitzlicht aus dem Seminar: „Ich-Empfindung im Denken. Ich-Empfindung im Leib.“ vom 6.11.2021 (R.W.)


Die spürbar veränderten Umweltwirkungen der vergangenen Jahre bringen die Frage nach den Elementarkräften wie von außen an den Menschen heran. Gleichsam mit Naturnotwendigkeit drängt sich das Problem auf, warum sich die Temperaturen verändern (das Element der Wärme), warum der Wind stürmischer zu werden scheint (das Luftelement), warum Niederschläge in lange nicht gekannter Vehemenz auftreten (das Element des Wassers). Es wird-im Sinne des ökologischen Bewusstseins – bereits öffentlich erörtert, inwiefern der Mensch für diese elementaren Entwicklungen verantwortlich ist.

21. Oktober 2021

DELOS Rundbrief


Liebe Freunde der DELOS Forschungsstelle,

wir möchten uns mit Ihnen in Verbindung setzen, weil sich unsere Veranstaltungssituation gegenüber den letzten beiden Semestern stark verändert hat.

20. Oktober 2021

Sein und Werden


Beiträge zum Entwicklungsverständnis der Waldorfpädagogik
Leonhard Weiss, Carlo Willmann (Hg.), Neuveröffentlichung 2021

Waldorfpädagogik versteht den Menschen als ein „Wesen im Werden“. Eine entwicklungs- bzw. altersadäquate Gestaltung von Erziehung und Unterricht gehört daher zu ihren zentralen Anliegen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen verschiedenen Aspekten und Motiven des waldorfpädagogischen Entwicklungsverständnisses wie auch Bezügen und Differenzen zu anderen Ansätzen nach. Dabei werden Herausforderungen und Perspektiven einer entwicklungsorientierten Pädagogik sichtbar.

In diesem Buch ist ein Beitrag von Wolf-Ulrich Klünker erschienen: „Entwicklung, Wirksamkeit und Begriff“

20. Oktober 2021

Wissenschaft des Ich


Der Aufsatz von Wolf-Ulrich Klünker ist auf der Seite der ars-studien erschienen.

Der Ich-Begriff der Anthroposophie knüpft an das Verständnis von Individualität an, wie es sich in der Wissenschaftsgeschichte der Psychologie seit Aristoteles entwickelt hat. Die Voraussetzung bildet dabei eine Perspektive auf den menschlichen Leib bzw. Organismus im Sinne des Prinzips anima forma corporis (die Seele als Formkraft des Leibes). Mit dieser biografischen Differenzierung von Seele und Leib verbindet sich ein Begriff des individuellen Geistes, der seit Aristoteles die Frage nach der Schwelle beinhaltet. Über 2500 Jahre der Entwicklung von Psychologie wird Individualität im Hinblick auf eine mögliche geistig-seelische Existenz des Menschen nach dem Tod wissenschaftlich diskutiert. An diese Tradition schließt Rudolf Steiner implizit z.B. in seinem Heilpädagogischen Kurs (1924) an und entwickelt dort auch Grundlagen einer zukunftsoffenen Psychologie und Psychiatrie mit weitreichenden therapeutischen Perspektiven.


Das Seminar findet online statt. Es sind noch Plätze frei!
Samstag, 06.11.2021 von 10:00 – 17:00 Uhr

Prof. Dr. Dr. Wolf-Ulrich Klünker:
„Die Individualität des Kindes kann sich nur entwickeln, wenn die erwachsene Umgebung das Kind sieht und gleichsam „voraussieht“.“

30. August 2021

Psychologie des Ich


Die zweite Auflage ist jetzt erschienen!

Gibt es eine eigene Psychologie des Ich? Welche Einsichten und Impulse könnten von einer solchen für die psychotherapeutische Praxis ausgehen? Die Autoren zeigen, wie sich aus der Perspektive der anthroposophischen Menschenkunde Strukturen und Dimensionen einer Ich-Differenzierung ergeben, die für eine zukunftsfähige Psychologie und für die psychotherapeutische Arbeit relevant sind.


Neuerscheinung im Frühjahr 2022

Wolf-Klünker hat bereits im Jahr 1987 im Rahmen eines Forschungsprojektes ‚De Unitate Intellectus‘ von Thomas von Aquin erstmals ins Deutsche übersetzt. Es geht in dem Text aus dem 13. Jahrhundert um die entscheidende Frage eines individuellen oder eines  allgemeinen Geistes im menschlichen Denken. Er ist insofern eine wichtige Grundlage für die nachfolgende Ich-Entwicklung und Individualisierung. Auch die Parallelschrift von Albertus Magnus mit dem gleichen Titel wurde bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt. Im Frühjahr 2022 erscheint die Übersetzung von Wolf-Ulrich Klünker im Verlag Fromman-Holzboog.


Die chinesische Ausgabe des Heilpädagogischen Kurses von Rudolf Steiner von 1924 ist gerade erschienen. Wolf-Ulrich Klünker hat ein Vorwort verfasst, das die Intention und den Inhalt des Kurses sehr gut zusammenfasst.


Ein Beitrag von Wolf-Ulrich Klünker zur Wissenschaftlichkeit von Anthroposophie und anthroposophischer Menschenkunde: Wahrnehmung und Ich-Prozess.  Er schließt an den Beitrag  ‚Denken, Fühlen und Wollen’an.  Er wird veröffentlicht in dem Forschungsprojekt ARS-Studien.

„Der vorangegangene Beitrag zum Themenbereich Wille und Vorstellung hat den Begriff des Unbewussten im Heilpädagogischen Kurs Rudolf Steiners herausgearbeitet: Unbewusst ist die Kraftseite des Denkens und insbesondere seine Fähigkeit, den menschlichen Organismus (und hier vor allem das Gehirn mit dem Sinnes- und Nervensystem) als Grundlage des Bewusstseins zu konstituieren. Das Denken wirkt unbewusst als lebendige Kraft , indem es im Hintergrund des Leibaufbaus und der Leibesfunktion tätig ist. „Wir werden also dadurch, dass wir das lebendige Denken in uns wirkend tragen, fähig gemacht, der Welt unser Sinnes- und Nervensystem entgegenzustellen …““


In der Wochenschrift Das Goetheanum ist ein Artikel von Wolf-Ulrich Klünker zur Frage von Anthroposophie und Skepsis erschienen. Dazu gibt es, passend zum Thema, Lochkamera-Bilder von Ramona Rehn und entsprechende Erläuterungen. 


Ein „Nachruf“ oder ein „Totengedenken“ beinhalten in jeder Form den Versuch, eine Schwellensituation zu erfassen. Das irdische Leben des Verstorbenen sollte „sub specie aeternitatis“, also angesichts der Ewigkeit und damit im Hinblick auf die folgende geistige Existenz betrachtet werden. Die biografische Betrachtung soll sich also öffnen für eine Weiterentwicklung dieses Menschen unter nichtirdischen Bedingungen. Letztlich wirft jeder „Nachruf“, auch wenn er eher als Lebensrückblick gehalten ist, zumindest implizit die Frage auf, wie eine solche Fortentwicklung möglich ist. Neben der Frage nach dem Woher stellt sich die nach dem Wozu und noch stärker die nach Wirkungen und Konsequenzen, also letztlich die Frage: Worauf läuft dieses Leben hinaus?


Im Gespräch mit Wolf-Ulrich Klünker über die Wirklichkeit, das Denken und die Berührung mit dem Engel.

Interview: JENS HEISTERKAMP Lochkameraaufnahmen: RAMONA REHN

17. September 2018

Christus en het lot van de mens


Christus en het lot van de mens
De auteur geeft een aanzet tot het ontwikkelen van een christelijke menskunde die vruchtbare perspectieven biedt voor de grote vragen naar lichaam en ziel en leven en onsterfelijkheid. Door Christus‘ betrokkenheid bij het lot van de mens ontstaan zo inzichten die behulpzaam zijn bij het ontwikkelen van innerlijke kracht tot genezen en ontwikkelen.