Neues

16. November 2021

Peripheres Ich


Ein kleines Blitzlicht aus dem Seminar: „Ich-Empfindung im Denken. Ich-Empfindung im Leib.“ vom 6.11.2021 (R.W.)


Die spürbar veränderten Umweltwirkungen der vergangenen Jahre bringen die Frage nach den Elementarkräften wie von außen an den Menschen heran. Gleichsam mit Naturnotwendigkeit drängt sich das Problem auf, warum sich die Temperaturen verändern (das Element der Wärme), warum der Wind stürmischer zu werden scheint (das Luftelement), warum Niederschläge in lange nicht gekannter Vehemenz auftreten (das Element des Wassers). Es wird-im Sinne des ökologischen Bewusstseins – bereits öffentlich erörtert, inwiefern der Mensch für diese elementaren Entwicklungen verantwortlich ist.

21. Oktober 2021

DELOS Rundbrief


Liebe Freunde der DELOS Forschungsstelle,

wir möchten uns mit Ihnen in Verbindung setzen, weil sich unsere Veranstaltungssituation gegenüber den letzten beiden Semestern stark verändert hat.

20. Oktober 2021

Sein und Werden


Beiträge zum Entwicklungsverständnis der Waldorfpädagogik
Leonhard Weiss, Carlo Willmann (Hg.), Neuveröffentlichung 2021

Waldorfpädagogik versteht den Menschen als ein „Wesen im Werden“. Eine entwicklungs- bzw. altersadäquate Gestaltung von Erziehung und Unterricht gehört daher zu ihren zentralen Anliegen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen verschiedenen Aspekten und Motiven des waldorfpädagogischen Entwicklungsverständnisses wie auch Bezügen und Differenzen zu anderen Ansätzen nach. Dabei werden Herausforderungen und Perspektiven einer entwicklungsorientierten Pädagogik sichtbar.

In diesem Buch ist ein Beitrag von Wolf-Ulrich Klünker erschienen: „Entwicklung, Wirksamkeit und Begriff“

20. Oktober 2021

Wissenschaft des Ich


Der Aufsatz von Wolf-Ulrich Klünker ist auf der Seite der ars-studien erschienen.

Der Ich-Begriff der Anthroposophie knüpft an das Verständnis von Individualität an, wie es sich in der Wissenschaftsgeschichte der Psychologie seit Aristoteles entwickelt hat. Die Voraussetzung bildet dabei eine Perspektive auf den menschlichen Leib bzw. Organismus im Sinne des Prinzips anima forma corporis (die Seele als Formkraft des Leibes). Mit dieser biografischen Differenzierung von Seele und Leib verbindet sich ein Begriff des individuellen Geistes, der seit Aristoteles die Frage nach der Schwelle beinhaltet. Über 2500 Jahre der Entwicklung von Psychologie wird Individualität im Hinblick auf eine mögliche geistig-seelische Existenz des Menschen nach dem Tod wissenschaftlich diskutiert. An diese Tradition schließt Rudolf Steiner implizit z.B. in seinem Heilpädagogischen Kurs (1924) an und entwickelt dort auch Grundlagen einer zukunftsoffenen Psychologie und Psychiatrie mit weitreichenden therapeutischen Perspektiven.


Das Seminar findet online statt. Es sind noch Plätze frei!
Samstag, 06.11.2021 von 10:00 – 17:00 Uhr

Prof. Dr. Dr. Wolf-Ulrich Klünker:
„Die Individualität des Kindes kann sich nur entwickeln, wenn die erwachsene Umgebung das Kind sieht und gleichsam „voraussieht“.“

30. August 2021

Psychologie des Ich


Die zweite Auflage ist jetzt erschienen!

Gibt es eine eigene Psychologie des Ich? Welche Einsichten und Impulse könnten von einer solchen für die psychotherapeutische Praxis ausgehen? Die Autoren zeigen, wie sich aus der Perspektive der anthroposophischen Menschenkunde Strukturen und Dimensionen einer Ich-Differenzierung ergeben, die für eine zukunftsfähige Psychologie und für die psychotherapeutische Arbeit relevant sind.


Neuerscheinung im Frühjahr 2022

Wolf-Klünker hat im bereits Jahr 1987 im Rahmen eines Forschungsprojektes ‚De Unitate Intellectus‘ von Thomas von Aquin erstmals ins Deutsche übersetzt. Es geht in dem Text aus dem 13. Jahrhundert um die entscheidende Frage eines individuellen oder eines  allgemeinen Geistes im menschlichen Denken. Er ist insofern eine wichtige Grundlage für die nachfolgende Ich-Entwicklung und Individualisierung. Auch die Parallelschrift von Albertus Magnus mit dem gleichen Titel wurde bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt. Im Frühjahr 2022 erscheint die Übersetzung von Wolf-Ulrich Klünker im Verlag Fromman-Holzboog.


Die chinesische Ausgabe des Heilpädagogischen Kurses von Rudolf Steiner von 1924 ist gerade erschienen. Wolf-Ulrich Klünker hat ein Vorwort verfasst, das die Intention und den Inhalt des Kurses sehr gut zusammenfasst.


Ein Beitrag von Wolf-Ulrich Klünker zur Wissenschaftlichkeit von Anthroposophie und anthroposophischer Menschenkunde: Wahrnehmung und Ich-Prozess.  Er schließt an den Beitrag  ‚Denken, Fühlen und Wollen‘.  Er wird veröffentlicht in dem Forschungsprojekt ARS-Studien.
„Der vorangegangene Beitrag zum Themenbereich Wille und Vorstellung hat den Begriff des Unbewussten im Heilpädagogischen Kurs Rudolf Steiners herausgearbeitet: Unbewusst ist die Kraftseite des Denkens und insbesondere seine Fähigkeit, den menschlichen Organismus (und hier vor allem das Gehirn mit dem Sinnes- und Nervensystem) als Grundlage des Bewusstseins zu konstituieren. Das Denken wirkt unbewusst als lebendige Kraft , indem es im Hintergrund des Leibaufbaus und der Leibesfunktion tätig ist. „Wir werden also dadurch, dass wir das lebendige Denken in uns wirkend tragen, fähig gemacht, der Welt unser Sinnes- und Nervensystem entgegenzustellen …““


In der Wochenschrift Das Goetheanum ist ein Artikel von Wolf-Ulrich Klünker zur Frage von Anthroposophie und Skepsis erschienen. Dazu gibt es,passend zum Thema, Lochkamerafotos von Ramona Rehn und entsprechende Erläuterungen. 


Ein „Nachruf“ oder ein „Totengedenken“ beinhalten in jeder Form den Versuch, eine Schwellensituation zu erfassen. Das irdische Leben des Verstorbenen sollte „sub specie aeternitatis“, also angesichts der Ewigkeit und damit im Hinblick auf die folgende geistige Existenz betrachtet werden. Die biografische Betrachtung soll sich also öffnen für eine Weiterentwicklung dieses Menschen unter nichtirdischen Bedingungen. Letztlich wirft jeder „Nachruf“, auch wenn er eher als Lebensrückblick gehalten ist, zumindest implizit die Frage auf, wie eine solche Fortentwicklung möglich ist. Neben der Frage nach dem Woher stellt sich die nach dem Wozu und noch stärker die nach Wirkungen und Konsequenzen, also letztlich die Frage: Worauf läuft dieses Leben hinaus?


Im Gespräch mit Wolf-Ulrich Klünker über die Wirklichkeit, das Denken und die Berührung mit dem Engel.

Interview: JENS HEISTERKAMP Lochkameraaufnahmen: RAMONA REHN

17. September 2018

Christus en het lot van de mens


Christus en het lot van de mens
De auteur geeft een aanzet tot het ontwikkelen van een christelijke menskunde die vruchtbare perspectieven biedt voor de grote vragen naar lichaam en ziel en leven en onsterfelijkheid. Door Christus‘ betrokkenheid bij het lot van de mens ontstaan zo inzichten die behulpzaam zijn bij het ontwikkelen van innerlijke kracht tot genezen en ontwikkelen.