26. August 2021

Albertus Magnus – Über die Einzigkeit des Intellekts


Neuerscheinung im Frühjahr 2022

Wolf-Klünker hat bereits im Jahr 1987 im Rahmen eines Forschungsprojektes den Text ‚De Unitate Intellectus‘ von Thomas von Aquin erstmals ins Deutsche übersetzt. Es geht in dem Text aus dem 13. Jahrhundert um die entscheidende Frage eines individuellen oder eines  allgemeinen Geistes im menschlichen Denken. Er ist insofern eine wichtige Grundlage für die nachfolgende Ich-Entwicklung und Individualisierung. Auch die Parallelschrift von Albertus Magnus mit dem gleichen Titel wurde bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt. Jetzt hat Wolf-Ulrich Klünker in Zusammenarbeit mit dem Albertus-Magnus Institut (Dr. Henryk Anzulewicz) auch diesen wichtigen Text des Mittelalters übersetzt. Im Frühjahr 2022 erscheint die kommentierte Übersetzung von Wolf-Ulrich Klünker im Verlag Fromman-Holzboog.

Albertus Magnus

De unitate intellectus. Über die Einzigkeit des Intellekts

Eingeleitet und kommentiert von Henryk Anzulewicz und Wolf-Ulrich Klünker.
Übersetzt von Wolf-Ulrich Klünker.
Unter Mitarbeit von Philipp A.C. Anzulewicz.
Deutsch
Latein
Ca. 184 S., 16,5 x 24,0 cm.
Leinen
ISBN 978-3-7728-2840-9
März 2022
Einzelpreis:
ca. € 84,–
Albertus Magnus (1200–1280) verdankt seinen Namen seiner weitreichenenden Forschungshaltung, deren Ergebnisse er in zahlreichen Schriften festhielt. Die erstmals ins Deutsche übersetzte Schrift ›De unitate intellectus‹ markiert einen entscheidenden wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklungsschritt zu einer Psychologie seelischer Individualität. Die aristotelische Tradition der »Seele als Form des Leibes« berührt dabei ein Organverständnis, das erst nach den hirnphysiologischen und genetischen Diskursen der letzten Jahre umfassend gewürdigt werden kann. Der Begriffsrealismus Alberts des Großen, in seiner Zeit anthropologisch-philosophische »Spitzenforschung«, enthält erst heute wirklich zukunftsfähige Perspektiven menschlichen Selbstverständnisses und geistiger Selbstaktivierung.